Schulleben

Der selbstgestaltete Klassenraum spiegelt das gemeinsame Lernen wider. Die Kinder lernen leise und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Dieser ruhige und rücksichtvolle Umgang der Kinder miteinander wird durch die „offenen Klassentüren“ unterstützt. Sie öffnen den Unterricht nach Außen und stärken das Gemeinschaftsgefühl der gesamten Schule. Jeder kann ohne „Tür-/Angstschwelle“ in die Klasse des anderen hineinsehen, keiner steht vor geschlossener Tür.

Zum guten Klima gehört auch der Kontakt zum Hausmeister, der für die kleinen und großen Sorgen der Kinder da ist. Er kümmert sich um ihre Belange, stellt Milch und Kakao bereit und sorgt andererseits für ein sauberes Schulgebäude und für kinderfreundliche Außenanlagen.

Zum Lernen gehören vielfältige Aspekte, z. B.

grundlegende Lerntechniken:
Zuhören, hinsehen, fragen, abschreiben, nachzeichnen, auswendig lernen, im Lexikon nachschlagen, beobachten, eine Tabelle anlegen, eine Skizze anfertigen.

Kulturtechniken:
Lesen, schreiben, rechnen (alle Lernbereiche stehen im Dienst dieser Aufgabe), messen, Raumvorstellung gewinnen, Lösungen vermuten und ausprobieren, Experimente planen, einfache Karten oder Zeichnungen lesen.

grundlegende Kenntnisse:
ergeben sich aus den Stoffplänen der eingeführten Lehrwerke.

grundlegende Haltungen:
Toleranz anderen gegenüber, Achtung vor der Natur, Achtung vor Sachen, Gewissenhaftigkeit, Verantwortung, Vertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein.

Das Klima muss stimmen:
Lernen, das die ganze kindliche Persönlichkeit einschließt, muss in ein positives Lernklima eingebettet sein,

  • indem die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten und Stärken zeigen können,
  • indem sie zu ihren Erfolgen und Anstrengungen mehr detaillierte Rückmeldungen erhalten als Zensuren dies ausdrücken können,
  • indem sie sich akzeptiert fühlen.